Durch die neu gewonnenen Personalressourcen und damit verbunden viel Know-How im Opensourcebereich konnten wir im Dezember bereits zwei KMUs auf dem Schritt in die Virtualisierung begleiten, bzw. bei der Migration von einer kostspieligen kommerziellen Virtualisierungslösung zu einer Opensource Lösung unterstützen. Getreu unserer Philosophie setzen wir dabei weitestgehend auf offene Systeme, in diesem Fall Openstack.
Als Serverhardware kamen zwei verschiedene Modell von Lenovo zum Einsatz, zuverlässiger und preiswerter Netzwerkspeicher wurde mittels Synology NAS realisiert.

Bestehende Virtualisierung ablösen

Der weniger aufwändige Fall: Der Kunde hatte bereits eine VMWare Virtualisierung im Einsatz, die verwendete Hardware entsprach aber deutlich nicht mehr den Anforderungen und musste ersetzt werden. Um auf Lizenzkosten für die Virtualisierung verzichten zu können, kam eine Opensource Lösung in Frage und durfte  schliesslich durch uns gebaut werden.
Die VMDK-Images der bestehenden Server konnten durch Openstack-Hausmittel umgewandelt und zeitnah wieder in Betrieb genommen werden, so dass die effektive  Umstellung inklusive Rack-Umbau der Server an einem Samstagmorgen vorgenommen werden konnte.
Für die Benutzer erfolgte die Umstellung absolut transparent, es waren keinerlei Konfigurationsanpassungen an Clients oder Umsystemen notwendig.
Da bereits ein Rack für die Montage der Komponenten vorhanden war, konnte ein Lenovo x3550 Rackserver eingesetzt werden, der in der Anschaffung um einiges günstiger ist als ein vergleichbarer Towerserver.  Zwar sind die Ausbaumöglichkeiten in Sachen Diskspace nicht ganz so ausufernd wie bei einem Towerserver, Potential ist aber dennoch vorhanden und in diesem Fall absolut ausreichend.

Ein Projekt in diesem Umfang kann ab ca. 2 Personentagen Aufwand realisiert werden.

Vollständige Virtualisierung

Der Kunde betrieb bisher zwei physische Server als Applikationsserver bzw. als ActiveDirectory und Fileserver. Die in die Jahre gekommenen Maschinen und auch die Betriebssysteme sollten ersetzt werden, wobei sich der Schritt in die Virtualisierung anbot. Ausserdem liefen konstant vier Arbeitsstationen, die vor Ort betrieben wurden um den Remotezugriff für Kunden sicherzustellen.
Im Rahmen des Projekts wurden auf  Openstack Basis zwei neue VMs mit Windows Server 2012 R2 und einem SQL 2014 Standard Server aufgesetzt. Das bestehende ActiveDirectory wurde vom alten Server übernommen, ein NAS als neuer Datenspeicher eingesetzt und die vier bestehenden Arbeitsstationen wurden virtualisiert und laufen nun ebenfalls auf dem Virtualisierungshost. Die zwei Server VMs sind ausreichend aber nicht übertrieben dimensioniert, so dass bei steigenden Anforderungen mit wenigen Klicks die virtuelle Hardware verstärkt werden kann.  Die eingesetzte Lenovo Hardware (TD350) kann ausserdem bei Bedarf jederzeit mit zusätzlichen Disks, RAM oder einer zusätzlichen CPU erweitert werden, so dass nach oben kaum Grenzen gesetzt sind.
Bei der Installation wurden ausserdem Werkzeuge wie der Across Language Server und Schema ST4 nicht nur komplett inklusive Daten auf die neue Umgebung migriert sondern auch gleich  auf die aktuellsten Versionen angehoben, so dass der Kunde wieder mit topaktuellen Systemen dasteht.

Bei einem Projekt dieser Grössenordnung müssen mindestens 5 Personentage Aufwand gerechnet werden, je nach individuellem Umfang (Datenmigration, Komplexität der Applikationen, Anzahl Benutzer).

Beide Projekte konnten zur vollen Zufriedenheit der Kunden umgesetzt werden und dienen uns nun als Referenzprojekte.

Sollten Sie selber Anforderungen und Bedürfnisse in Richtung Virtualisierung haben, zögern Sie nicht uns für ein unverbindliches Angebot zu kontaktieren.